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Alles anders, alles neu: Wie viel Angst muss ich als Ersti haben?

Das junge Ersti ist noch wackelig auf den Beinen. Ohne den Schutz der Eltern ist es nun plötzlich abhängig von Hinweisschildern, Facebook-Gruppen und letztlich auch von sich selbst. Sie sind scheu, lassen sich nur selten über den Kopf streicheln (StudentsStudents hat es ausprobiert). Bis sie das Selbstbewusstsein eines ausgewachsenen Studis erlangt haben, werden noch einige Monate vergehen.

Lieber Ersti, wie rational bist du eigentlich veranlagt?

Angst ist angebracht

Immerhin verändert sich dein Leben schlagartig. Vielleicht ziehst du in eine neue Stadt oder zumindest aus dem Elternhaus aus. Die festen Vorgaben der Schulzeit fliegen aus dem Fenster, hinein flattern Prüfungsordnungen und selbst-erstellte Stundenpläne. Außerdem überall fremde Leute, viele von ihnen älter, erfahrener und in jeglicher Hinsicht besser.

Aber?

Aber hier kommt das große Geheimnis: Auch Zweitis, Dritties und Fünfzehnis scheitern regelmäßig und kolossal. Voraus haben wir nur Erfahrung, wir wissen, wo die Räume sind, kennen die Zeiten, in denen man es schleifen lassen kann und die Zeiten, zu denen man richtig klotzen muss. Außerdem sind wir alt genug, um diese Zeiten zu verpassen und Panik zu schieben.

Profs sind Peiniger?

Ja und nein. Natürlich gibt es absolute Ekelpakete unter den Profs (Erfahrungsbericht), aber die sind eher die Ausnahme als die Regel. Manch einer wirkt etwas weltfremd, immerhin ist seine eigene Studienzeit schon Jahrzehnte her („Wir hatten noch kein Google!“). Aber seht es doch mal so: Die haben auch schon jede doofe Frage gehört und die dümmsten Antworten in Prüfungen gelesen- wenn ihr die noch überraschen könnt, dann schreibt uns bitte, wie ihr das geschafft habt.

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Prüfung bestehen oder sterben

Zehn Meter Anlauf, dann mit dem stärkeren Bein abspringen, wild mit den Armen fuchteln und schon fliegt es sich besser durch die Prüfungen. Bei Landung ist alles vorbei. Euer Studium, euer Leben, einfach alles ist vorbei. Bullshit. Sollte man es möglichst vermeiden? Klar. Doch die Welt geht nicht unter, wenn eine vorläufige 5,0 im Zeugnis steht. Daraus muss man lernen, auf keinen Fall in Selbstmitleid versinken, gleich auf die nächste Prüfung vorbereiten.

Zu spät, zu spät, zu spät

Termine sind wichtig. Das akademische Viertel gilt nicht bei Prüfungsanmeldung. Doch mit dem kleinsten bisschen Vorbereiten bedeuten Termine einfach nur Regelmäßigkeit (eine Seltenheit im Studium). In der ersten Woche gilt es früher loszufahren, nicht immer findet sich der Raum sofort. Mails von Profs liest man doppelt, um nichts zu verpassen. Keine Angst, ihr werdet schnell lernen, dass das Mindestmaß an Arbeit reicht, um durch das erste Semester zu kommen.

Gruppenarbeit

Angst angemessen. Gruppenarbeiten sind eine Erfindung des Teufels.

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Was macht euch Angst? Fremde Menschen, die vielen Räume oder das Hamburger Wetter? Wir hören gerne von Euch, bei Facebook oder per Mail an campus@studentsstudents.de

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