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Große Pause (nicht die von Disney)

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Die Prüfungs- und Hausarbeitenzeit schleicht sich still und heimlich heran. Die Seminararbeiten nehmen zu, hier ein Referat und dort noch eins. Was ist mit dem Protokoll, dem Essay? Der Kopf wird schwerer, der Herzschlag ist permanent erhöht. Alles droht zu viel zu werden. Da braucht es genau eine Sache, um alles wieder hinzubiegen: DIE PAUSE!

„Ich kann mir gar keine Pause leisten.“
„Aber bald ist Abgabe.“
„Pausemachen kann ich wenn die Prüfungszeit vorbei ist oder ich tot bin. Oder beides.“

Okay, okay, das wissen wir alles. So fühlen wir uns auch. (Ja, liebe Leser, auch wir von StudentsStudents haben Pflichten. Tatsächlich ist das Teilen von Memes noch nicht als Prüfungsleistung anerkannt. Wir arbeiteten daran, dass sich das ändert.) Aber wir sind auch keine Erstis mehr und wissen daher eines ganz genau: Stress ist ab einem gewissen Punkt kontraproduktiv. Und wenn wir diesen Punkt erreichen, brauchen wir DIE PAUSE.

Doch welche Pause zu wem passt, das muss jeder selbst entscheiden. Wir haben mal die einfachsten Möglichkeiten zusammen getragen, um den Kopf für ein paar Stunden herunterzufahren.

1) Der Movie-Meister

Nicht jeder verspürt Wut gegenüber seinen Prüfungen, Prüfern und Hausarbeiten. Manch einer hat ein permanentes Rattern im Kopf und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Derjenige sollte sich einen Film suchen, der so weit vom eigenen Studienthema entfernt ist, wie irgend möglich. Zwei Stunden komplett abschalten und Superhelden beim Supersein zu gucken oder zu La La Land mittanzen.

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2) Der mit den Freunden

„Hey du, mir fällt die Decke auf den Kopf. Können wir einfach mal ein paar Stunden durch die Gegend düsen?“
Diese Nachricht an ein paar Freunde. Warten. Mindestens einer sollte sich bereit erklären. Häufig können eure Freunde DIE PAUSE genauso gut gebrauchen wie ihr. Geht ein Eis essen, einen Film gucken oder einfach nur spazieren.

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3) Der Zoogänger

Wie der Zoo beim Lernen hilft? Ganz einfach, der Zoo ist (außer vielleicht für Biologen und Zoologen) weit vom wissenschaftlichen Arbeiten an der Uni entfernt. Nichts holt einen so schnell in die Realität zurück wie ein Tier, dessen einzige Aufgabe es ist, an einem Stück Futter herumzukauen. Oder einem Spielzeug hinterher zu jagen. Bonus: Natur pur. Wer seit Tagen unter Neonlicht arbeitet, vergisst leicht, dass das nicht das ganze Leben ist.

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4) Der Säufer

Abschalten mit Alkohol ist nur etwas für erfahrene Studierende. Wer es Abends bei ein paar Bierchen belässt, wird gut schlafen und am nächsten Morgen wieder einen neuen Blick auf das Lernen haben. Doch wer sich hinreißen lässt, der schlägt über die Stränge und verliert noch mindestens einen halben Tag durch den Kater. Trotzdem trauen wir unseren Lesern zu, diese hohe Kunst zu meistern.

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5) Der Sportler

Von der Bibo zur Mensa und zurück zu latschen, ist noch kein Sport. Wer DIE PAUSE wirklich effektiv nutzen will, der sollte sich vollständig verausgaben. Laufen, Springen, Spielen, Gewichte heben- am besten alles. Danach wird gründlich geduscht (bitte, denn sonst leidet eure Umwelt) und man schläft wie erschlagen. Wenn man dann am nächsten Morgen aufwacht, tut alles weh, doch man weiß warum und man kann sich wieder auf den Gehirnsport konzentrieren.

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6) Der Tänzer

Last but not least: Nicht jeder findet sich in den anderen Punkten wieder. Viele von uns müssen sich nicht mal bis in die Bibo schleppen, sondern arbeiten von zu Hause aus. Doch das hat einen Vorteil, den wir furchtbar gerne hervorheben wollen: Niemand sieht euch zu. Also Musik laut aufdrehen, Hose ausziehen und in der Unterwäsche durch das Zimmer tanzen. Albern? Ja genau. Zwischen Existenzangst und Dozentenhass tut es der Seele verdammt gut, wenn sie mal unbeschwert und albern sein kann.

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Haben wir Euch überzeugt? Macht Ihr DIE PAUSE? Hoffentlich, denn wir wüssten zu gerne, wie Eure Tipps aussehen. Teilt sie mit uns und der Welt und rettet so vielleicht ein Studium 🙂

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