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Festivalplaner 2018: Teil 1 – Die Geheimtipps

in Kultur/Nachtleben/Tipps von

Der Sommer ist da, die Temperaturen steigen und das Bier schmeckt kalt wieder besonders gut. Für uns bedeutet das natürlich nicht nur Urlaub und Strand, sondern vor allem, dass die Festivalsaison endlich wieder losgeht. Seit Jahren ist der Markt am boomen und die Auswahl an Events wird immer vielfältiger. Das sorgt natürlich dafür, dass es wohl für jeden eine passende Veranstaltung gibt, birgt aber auch die Gefahr, im Festivaldschungel die Übersicht zu verlieren. Deshalb haben wir für euch unseren Festivalplaner zusammengestellt, mit dem ihr die Vielzahl an Events in und um Hamburg überblicken könnt. Im ersten Teil stürzen wir uns auf kleine Geheimtipps, die ohne große Namen aufwarten, dafür aber stets ein ganz besonderes Flair versprühen.

26. Mai: Futur II Festival

Futur 2Wo? Hamburg, Elbpark Entenwerder
Preis? umsonst
Was? Das Futur II Festival findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und hat sich als besonderes Ziel gesetzt, ein energieautarkes Event zu sein. Das beinhaltet nicht nur ein ausgefeiltes Müll- und Recyclingkonzept, sondern auch besondere Stromerzeugung bei den beiden Bühnen: Eine wird durch Solarenergie betrieben, die andere gar durch die Muskelkraft der Besucher. Dazu gibt es Musik aus dem Indiepop- und Electronic-Bereich.
StudentsStudents-Musiktipp: Der Hamburger Künstler Niklas Paschburg ist besonders live ein Erlebnis. Mit seiner Loopstation formt er eine Vielzahl von Instrumenten zu intensiven Klangcollagen, die begeistern und mitreißen. Mit seiner spektakulären Show war er kürzlich erst Support der dänischen Electro-Heroen WhoMadeWho.

07.-10. Juni: Booze Cruise Festival

Wo? Hamburg, Hafen und St. Pauli
Preis? ab 89 €
Was? Das Booze Cruise Festival bietet an vier Tagen einen irrwitzigen Mix aus internationalen Punk- und Alternative-Acts. Die Konzerte sind dabei dezentral in verschiedenste Clubs und Venues verteilt. Besonderes Highlight sind die Gigs, die nicht drinnen, sondern tatsächlich auf durch den Hafen schippernden Booten stattfinden und damit ein Konzerterlebnis bieten, das man wirklich nicht alle Tage hat.
StudentsStudents-Musiktipp: Die kanadischen Punkrocker Pkew Pkew Pkew sind genauso bescheuert, wie ihr Name suggeriert – und das auf eine sehr angenehme Art und Weise. Die Musik des Quartetts ist kompromisslos, schnell und schert sich nicht um bedeutungsschwangere Phrasen, weil sie einfach nur Spaß machen will. Das führt dann zu Tracks, die lediglich aus zwei sinnlosen Versen über Skateboarder bestehen oder zu goldenen Zeilen wie: „We are getting drunk before we go out drinking.“

09.-11. August: Elbenwald Festival

ElbenwaldWo? Luhmühlen, Eventpark
Preis? 139 €
Was? Das Elbenwald Festival feiert in diesem Jahr ebenfalls seine Premiere und lockt nicht ausschließlich mit musikalischem Programm. Dort treten nämlich auch Künstler auf, die man sonst eher auf Fan-Conventions antreffen würde. So ist zum Beispiel Draco-Malfoy-Darsteller Tom Felton oder Internetstar Coldmirror zu Gast. Aber auch musikalisch wird einiges geboten, das Elbenwald Festival versammelt eine bunte Riege aus Folk- und Mittelalter-Acts in seinem Line-Up.
StudentsStudents-Musiktipp: Als Brass-Big-Band heute noch Erfolg zu haben ist nicht gerade selbstverständlich, Moop Mama haben es trotzdem irgendwie geschafft. Das liegt wohl vornehmlich daran, dass ihre Stücke wirklich mitreißend sind und auch zahlreiche andere Genres der modernen Popkultur integrieren.

10.-12. August: Wutzrock Festival

Wutzrock

Wo? Hamburg, Eichbaumsee Allermöhe
Preis? umsonst
Was? Das Wutzrock ist mittlerweile eine absolute Institution im Hamburger Festival-Kosmos und feiert in diesem Jahr sogar 40-jähriges Bestehen. Das traditionell kostenlose Event setzt sich für antifaschistische Werte ein und bietet einen musikalisch breiten Mix aus Local Heroes und nationalen Berühmtheiten – Hauptsache, die Einstellung passt!
StudentsStudents-Musiktipp: Frauen sind im Rap leider immer noch unterrepräsentiert. Ganz besonders düster sieht es aus, wenn man nach Künstlerinnen sucht, die sich nicht durch ein bloßes Proll-Image auszeichnen. Zum Glück gibt es Sookee, die sich mit ihren Texten nicht nur für linke Ideale einsetzt, sondern nebenbei auch noch verdammt gute Musik macht.

Ihr wollt noch mehr Events im Norden entdecken? Da kann euch unsere große Übersicht helfen, die ihr hier findet. Nächste Woche stellen wir euch außerdem im zweiten Teil des Planers die großen Major-Festivals in und um Hamburg vor!

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