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Statt Prunk-Fest und Renovierungs-Lärm: Das könnte die Uni Hamburg zum 100-jährigen tatsächlich mal ändern

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Dass das anstehende Jubiläum der Universität Hamburg für uns Studis nicht unbedingt ein Grund zum Jubeln ist, hatte wir bereits in der Vergangenheit dargelegt. Die äußerst ungünstig geplanten Renovierungsarbeiten für das Beeindrucken der internationalen Wissenschaft zeigen deutlich, dass wir Studis für das Präsidium nur an zweiter Stelle stehen, obwohl es an Geldern für den Fortschritt der Uni offensichtlich nicht mangelt. Es kann durchaus frustrieren, dass diese finanzielle Grundlage offenbar in Projekte gesteckt wird, die dem Durchschnitts-Studierenden eher wenig bringen. Dabei haben wir doch eigentlich eine ganze Menge Wünsche, die uns teilweise seit Jahren verwehrt bleiben. Es folgt deswegen eine Liste von Dingen, mit der die Uni Hamburg uns wirklich eine Freude machen würde.

Der Studierendenausweis als Scheckkarte

Ausweis

Zahlreiche Unis in ganz Deutschland haben es schon vorgemacht, trotzdem verteilt die Universität Hamburg noch immer Semester für Semester einen selbst auszuschneidenden Papierfetzen als Studierendenausweis. Dabei hätte eine Scheckkarte so viele Vorteile: Sie sieht schicker aus, ist wesentlich robuster und kann richtig ausgerüstet zudem für zahlreiche zusätzliche Komfortoptionen sorgen. An der Uni Bremen kann man mit seinem Studi-Ausweis zum Beispiel bargeldlos in der Mensa zahlen – wenn das nicht praktisch ist, dann wissen wir auch nicht.

Ein vernünftiges Campus-Festival

Immerhin: 2018 gab es mit dem Pflasterstrand-Festival zumindest einen ersten Versuch, erneut ein Campus-Festival auf die Beine zu stellen. Dieses fiel aber organisatorischem Komplett-Chaos zum Opfer und konnte so nur in einer äußerst abgespeckten Version stattfinden. Ob es 2019 eine Neuauflage geben wird? Nach diesem Debakel durchaus fraglich. Vorteilhaft wäre für einen erneuten Versuch aber, wenn die Uni selbst dort verstärkt Unterstützung leisten würde. Dann nämlich wäre ein feuchtfröhliches Fest im nächsten Jahr durchaus kein Ding der Unmöglichkeit.

STiNE überarbeiten

STiNE Teufel

Die Mangelhaftigkeit von STiNE hat mittlerweile schon beinahe Legendenstatus erreicht. Eigentlich ist es nur so zu erklären, dass das mehr als holprige Online-System auch nach vielen Jahren kontinuierlicher Missgunst von allen Seiten noch immer nicht generalüberholt wird. Ein gut funktionierendes STiNE würde den Alltag aller Bachelor-Studis deutlich erleichtern – und aktuell scheint die Uni ja eher darauf bedacht zu sein, alles möglichst umständlich und kompliziert zu machen.

Den Philosophenturm wiederaufbauen

Philoturm

Der wohl mit Abstand unverständlichste Punkt auf dieser Liste: Wieso schickt sich die Uni Hamburg an, quasi den gesamten Campus zu renovieren, lässt dabei aber das wohl zentralste und auch tatsächlich baufälligste Gebäude völlig außer Acht. Eigentlich sollte der Philosophenturm 2019 wiedereröffnen, doch um diese Pläne steht es aktuell gar nicht gut. Warum die Universität Hamburg dieses Projekt nicht mit deutlicher Priorität forciert, ist völlig abwegig, zumal der riesige Klotz am Hauptcampus wohl auch tatsächlich zu den unansehnlichsten Bauwerken der Uni gehört. Hier könnte das Präsidium tatsächlich mal gleichzeitig sich selbst und den Studierenden einen Gefallen tun. Das Kapitel Überseering gehört wirklich schnellstmöglich beendet.

Was würdet ihr euch von der Uni Hamburg wünschen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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