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Die Angst vor dem leeren Papier: So löst du eine Schreibblockade

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Wer kennt das nicht? Eigentlich ist die Deadline für die angefangene Hausarbeit in greifbarer Nähe, du bist deinem Zeitplan mal wieder weit hinterher und doch kannst du dich einfach nicht dazu durchringen, etwas in dein Word-Dokument einzutippen. Das Problem dabei ist noch nicht einmal, dass du nicht gerne würdest – das Problem ist, dass du nicht kannst. Fast alle Menschen haben irgendwann einmal mit einer Schreibblockade zu kämpfen. Egal wie sehr sie auf ihr leeres Blatt starren, sie schaffen es einfach nicht, ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Dabei sind die Ideen oft sogar vorhanden – es fällt nur schwer, sie innerlich zu ordnen.

Zum Glück ist dieses Problem bekannt und kann angegangen werden. Falls auch du gerade vor einer gähnend leeren Seite hockst und deshalb auf diesen Artikel gestoßen bist, haben wir dir hier einige Tipps zusammengestellt, mit denen du endlich wieder deine Produktivität zurückerlangst.

Arbeite woanders.

Woanders

Schreibblockaden stellen sich oft ein, wenn man von zu Hause aus agiert. Geh deswegen lieber an einen Ort, an dem du dich besser konzentrieren kannst. Hier bieten sich die verschiedenen Bibliotheken der Uni oder ein Café an. Und selbst wenn du schon an einem solchen Ort bist, kann dir ein Tapetenwechsel vielleicht ein bisschen neue Inspiration verschaffen.

Schreibe 3 Minuten lang einfach alles auf.

Vielleicht kommst du nicht voran, weil du es einfach nicht schaffst, anzufangen. Zwinge dich deswegen dazu, etwas aufzuschreiben. Setze dir ein kurzes Zeitlimit und schreibe spontan alles auf, was dir durch den Kopf schießt. Höre erst auf, wenn die Zeit um ist. Wenn du einmal nicht weiterweißt, stoppst du trotzdem nicht, sondern schreibst sämtliche sinnlosen Wörter und Gedanken auf, die du gerade hast. Am Ende reflektierst du dein Ergebnis. Vielleicht ist in all dem wirren Geschreibsel ja tatsächlich ein Gedanke, den du in deiner Arbeit weiterverwenden kannst. Und wenn nicht, dann hast du wenigstens deine Verkrampfung gelöst.

Mache erstmal an einer anderen Stelle weiter.

 

Oft steckt man in einer Schreibblockade, weil man gerade an einem ganz bestimmten inhaltlichen Problem hängt, dass sich nicht so ohne weiteres lösen lässt. Wenn du merkst, dass du damit gerade nicht vorankommst, machst du einfach erstmal an einer anderen Stelle weiter. Markiere dir die unvollständige Passage und konzentriere dich dann erstmal auf einen anderen Gedanken. Keiner kann von dir verlangen, dass du von Anfang an den perfekten Text schreibst. Auf die so entstandene Lücke kommst du einfach später wieder zurück – und dann hoffentlich mit einem freien Kopf.

Lese noch einmal etwas Literatur.

Im Idealfall hast du natürlich schon vor Beginn deiner Hausarbeit alle möglichen wissenschaftlichen Arbeiten gelesen, aus denen du jetzt deinen Text spinnst. Wenn du beim Schreiben aber festhängst, dann kann es vielleicht nicht schaden, nochmal auf die Werke anderer Autoren zu blicken. Dabei musst du noch nicht einmal auf dir bisher unbekannte Texte zurückgreifen. Vielleicht liest du einfach noch einmal aufmerksam einen Text, den du sowieso verwenden willst, und führst dir klar vor Augen, auf welche Weise du das tun möchtest.

Besuche die Angebote der Schreibwerkstatt.

Schreibwerkstatt

Die Schreibwerkstatt der Universität Hamburg stellt eine Menge Angebote bereit, die euch helfen, eure Schreibfähigkeiten zu verbessern und über eventuelle Blockaden hinwegzukommen. Ein sehr passendes Highlight dabei: Die halbjährlich stattfindende „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“, in der ihr euch mit anderen Studis zusammenfindet und in produktiver Atmosphäre den Teufel des leeren Papiers besiegt. Aktiver kann man seinen Problemen kaum begegnen.

Was tut ihr gegen eine Schreibblockade? Schreibt es uns in die Kommentare!

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