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Kaffee

Wenn nichts mehr geht: Kaffee, unser Erretter!

in Studium von

Trotz einer zunehmenden Vereinheitlichung durch den Bologna-Prozess gibt es in unserem Leben als gestresste Studis nur wenige Konstanten. Die Qualität eines Seminars hängt bei manchen Dozierenden vor allem von ihrer Laune ab, die Freude am Weg zur Uni wird maßgeblich vom wankelmütigen Hamburger Wetter bestimmt und der Erfolg in unseren Klausuren erweist sich nur als möglich, wenn wir in der Lernphase gerade zufällig kein Budget mehr für unser Netflix-Abo haben. All dieser Trubel macht es uns nicht leicht, Halt im Leben zu finden. Doch zum Glück gibt es eine treue Erlösung von all dem, die nicht von unserer Seite weicht, komme was wolle: Kaffee, wir lieben dich!

Natürlich gibt es kulinarische Muntermacher auch in vielen anderen Formen und Konsistenzen, aber keine davon ist so stilvoll und wohltuend wie der Kaffee. Es gibt ihn in zahlreichen Varianten, für Freunde der strengen Röstung und des süßen Sirups, für Omnivoren und Veganer, für Liebhaber kalter Erfrischungen und für Freunde des warmen Wellness-Gefühls. Kaffee begegnet uns an jeder Straßenecke, lässt sich sowohl zu Hause als auch unterwegs genießen, massiert unsere Seelen mit seinem einzigartigen Aroma und gibt uns die Energie, die nächste Vorlesung vielleicht doch noch zu überstehen. Gegen die Konstanz von Kaffee kann kein Mensa-Essen der Welt bestehen – egal, wie versalzen die Nudeln oder wie fad der Gemüseeintopf mal wieder schmecken sollte, Kaffee kann beim Barista unseres Vertrauens eigentlich kaum durchfallen.

Natürlich lehrt uns der Kaffee auch, dass zu viel Liebe selten zuträglich ist. Wenn wir uns im Klausurenstress mal wieder Woche für Woche schlaflose Nächte um die Ohren schlagen, dann sind wir oft dazu geneigt, uns etwas zu sehr auf das braune Wundermittel zu verlassen. In solchen Arbeitsphasen verführst uns der Kaffee einerseits dazu, die Panik unter der beruhigenden Wirkung eines wohltuenden Heißgetränks etwas zu locker angehen zu lassen, sorgt in besonders verzweifelten Momenten aber auch dafür, dass wir im dröhnenden Koffein-Rausch gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Den Kaffee umgibt deswegen eine mysteriöse Ambivalenz, aber gerade die macht ihn auch reizvoll. Wir müssen lernen, uns in Disziplin zu üben und dürfen die Macht dieses Getränks nicht überstrapazieren. Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Lieber Kaffee, unser Leben ist nicht leicht – aber durch dich wird es ein Stück leichter!

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