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Das Campusfest steht an: Das erwartet uns bei der großen Hundertjahr-Feier der Uni Hamburg!

Nachdem das Pflasterstrand Festival im letzten Jahr einen ersten Revival-Versuch der Konzertkultur auf dem Hamburger Uni-Gelände darstellte, gibt es anlässlich der Hundertjahr-Feier der Universität Hamburg einen weiteren Anlauf. Am kommenden Freitag wird nach dem großen Festakt im Audimax auf dem Hauptcampus eine große Reihe von kulturellen Veranstaltungen auf dem Hauptcampus stattfinden, die nicht nur auf Musik beschränkt sind, sondern auch Theateraufführungen, Objekt-Slams und Tanzperformances beinhalten. Sogar die deutsche Post macht extra für das Fest eine Campusfiliale auf, in der es einen Sonderstempel anlässlich des Jubiläums gibt.

Das musikalische Programm wird um 15 Uhr mit dem Quartett Dain Fadinzt (zur Info: Das spricht man „Dein Fahrdienst“ aus), das dem Künstlerkollektiv „Barner 16“ entstammt. Die Band spielt sich durch knarzigen deutschen Liedermacher-Pop, der nach alten DDR-Schunkeleien und knarziger Garagen-Attitüde klingt. Die Attitüde alter deutscher Tradition tragen auch die anschließend spielenden Blowm & Maddin un de Maudefaades in sich, allerdings auf eine andere Art und Weise – die Rapper schreiben ihre Texte nämlich auf Plattdeutsch. Damit stehen sie ganz im Erbe der kürzlich aufgelösten De Fofftig Penns, die einen ganz ähnlichen Stil verfolgten. International wird es dann mit den norwegischen Pop-Punks Sløtface, die mit ihrem Debütalbum „Try Not To Freak Out“ 2017 für viel Aufmerksamkeit sorgten. Das dürfte vor allem daran liegen, dass die Band sich nicht auf die glattgeschmierten Blink-182-Formeln verlässt, sondern ihre Musik mit ordentlich Fuzz und Garage-Rock verdreckt.

Der vorangestellte Festakt wartet mit einer großen Zahl prominenter Redner auf. Neben dem Präsidenten der Universität tritt auch Bürgermeister Peter Tschentscher, ISS-Kommandant Alexander Gerst, der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group Michael Otto sowie Komiker Otto Waalkes auf. Die Festrede hält zudem Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Plätze hierfür dürften schwer zu bekommen sein, der Festakt soll aber auch auf den Vorplatz übertragen werden.

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