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Tschüss Sommer! Was im Regen alles schöner ist

Klimawandel hin oder her, Hamburg zeigt sich in diesen Tagen mal wieder so, wie wir es gewöhnt sind. Der Himmel ist grau, die Straßen sind von Pfützen gesäumt, der Herbst (beziehungsweise die gefühlt einzige Jahreszeit der Hansestadt) ist wieder da. Ein paar von uns bedauern das sicher, die paar Sonnenstunden der letzten Wochen waren wirklich ein Genuss! Dabei gehen im Regen doch eine Menge Dinge besser. Zum Beispiel diese hier:

1. In Vorlesungen sitzen

Eigentlich praktisch, dass das schlechte Wetter uns genau dann besucht, wenn die vorlesungsfreie Zeit vorbei ist. So müssen wir nämlich nicht immer wehleidig nach draußen schauen und können tatsächlich den mehr oder weniger interessanten Vorträgen unserer Profs zuhören, während allen Schwänzern draußen das kalte Nass den Nacken herunterläuft. Hörsäle können so muckelig sein!

2. Den Regen untersuchen

Ihr studiert Klimatologie und wartet seit Wochen darauf, dass ihr für eure Hausarbeit endlich eine Regenprobe entnehmen könnt? Ihr musstet bei eurem Prof schon drei Mal um Verlängerung der Deadline bitten, weil einfach kein Forschungsmaterial für eure Abhandlung der Dichte des himmlischen Wassers vorhanden war? Ihr steht kurz vor der Exmatrikulation und überlegt schon, ob ihr nicht lieber noch schnell auf die Tourismusbranche umsteigen wollt? Puh, da seid ihr ja gerade noch gerettet worden.

3. Sein Leben bedauern

Habt ihr in den letzten Wochen versucht, weinend zu Blink-182-Collegerock aus dem Fenster zu schauen und dabei über euren Unistress zu verzweifeln? Dann werdet ihr wahrscheinlich festgestellt haben, dass das bei strahlendem Sonnenschein irgendwie nicht die angemessene Wirkung hat. Jetzt, wo es wieder regnet, könnt ihr euch endlich wieder wie der Hauptdarsteller eines Teenage-Angst-Films fühlen. Halleluja!

4. Wasser sparen

Wasser sparen ist immer gut, wenn wir unsere Welt nachhaltiger gestalten wollen. Deswegen nutzen wir doch einfach die Ressourcen, die eh auf uns hereinprasseln! Zum Haare waschen müssen wir eigentlich nur einmal den Kopf aus dem Fenster strecken, wenn wir Flaschen nach draußen stellen, können wir unseren Durst löschen. Und mal ehrlich: Bei unserem knappen Studi-Budget ist das auch finanziell definitiv ratsam!

5. Auf den Sommer freuen

Wie soll man sich eigentlich noch auf irgendwas freuen, wenn draußen die ganze Zeit nur dieses elendige Friede-Freude-Eierkuchen-Bild herrscht? Regen lässt uns das wertschätzen, was wir manchmal für selbstverständlich halten, wenn wir in einem Eifer von Selbstgefälligkeit versinken. Danke Regen!

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