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Hausarbeiten redigieren: So holst du das Beste aus deinen Texten!

Hausarbeit Universität

Wenn die Hausarbeit nach langer Arbeit endlich fertiggestellt ist, möchte man sie im Normalfall am liebste einfach nur noch ausdrucken und losschicken. Schließlich war die Arbeit an den vorliegenden Seiten wirklich nervenaufreibend und die paar übrigen Ferientage wollen unbedingt noch genossen werden. Tief im Inneren weißt du aber auch wahrscheinlich, dass ein sofortiges Verschicken sehr unvernünftig wäre. Während du bei Mondschein und viel zu viel Koffein unter Tränen deine Hausarbeit auf die Tastatur geächzt hast, sind dir mit Sicherheit einige Fehler unterlaufen, die im fertigen Ergebnis sehr unschön wirken. Deswegen ist es an dir, diese Patzer noch auszumerzen: Es geht ans Redigieren. Wie du das am besten hinbekommst, erfährst du im folgenden Artikel.

Sei bereits beim Texten kritisch.

Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn einem schon beim ersten Schreiben der Arbeit ein paar Ungereimtheiten oder ungenaue Punkte auffallen, die man nicht aus dem Stehgreif korrigieren kann. In diesem Fall empfiehlt es sich, nicht stundenlang an einem Punkt hängen zu bleiben, sondern die Stelle nach Möglichkeit zu überspringen und an einem anderen Aspekt weiterzuschreiben. Ignoriere das Problem dann aber nicht einfach, sonst übersiehst du im schlimmsten Fall am Ende noch, dass du hier etwas ausgelassen hast und lässt es unbereinigt stehen. Markiere dir in solchen Momenten vielmehr im Text, dass hier noch Überarbeitung notwendig ist und schreibe am besten gleich dazu, was du konkret noch nachliefern musst.

Gönne dir etwas Abstand.

Natürlich nur, wenn du dafür noch die Zeit hast. Ist die Deadline nicht gleich am nächsten Tag, machst du vor dem Redigieren am besten erstmal für ein paar Tage etwas Anderes. Wenn du gleich nach dem Schreiben anfängst, wieder in den Text zu gehen, bist du oftmals blind für Fehler. Du bist schließlich noch so dicht an deiner Arbeit, dass du die Sätze quasi im Schlaf aufsagen kannst und entsprechende Schnitzer übersehen wirst. Mit einem klareren Kopf und etwas Distanz funktioniert das viel besser.

Lass dir helfen.

Noch unbefangener kann das Redigieren natürlich geschehen, wenn es jemand macht, der den Ursprungstext gar nicht geschrieben hat. Frage deswegen doch einfach jemanden um Hilfe. Am besten sollte das jemand sein, der das selbe Fach wie du studiert und sich im Idealfall sogar mit deinem Thema auskennt. Bitte ihn um eine ehrliche und offene Kritik an deinem Werk – dann hast du die Chance, nicht nur etwaige Rechtschreibfehler auszulöschen, sondern vielleicht sogar inhaltlichen Gewinn zu machen.

Belasse es nicht bei einem Mal.

Nur in den seltensten Fällen schafft man es, im Lektorat wirklich jede noch so winzige Kleinigkeit auszumerzen. Belasse es deswegen nicht nur bei einem einzelnen Korrekturlesen, sondern arbeite dich mehrfach an deinem Text ab. Das kostet zwar mehr Aufwand, im Idealfall wirst du aber bei jedem Durchlauf noch etwas finden, was du vorher übersehen hast. Erst, wenn du langsam wirklich nichts mehr findest, kannst du die Arbeit beiseitelegen. Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft!

Habt ihr noch Tipps fürs Lektorat? Schreibt sie uns in die Kommentare!

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